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Ostereiersuche: Woher stammt dieser bunt bemalte Brauch?

Ostereiersuche: Woher stammt dieser bunt bemalte Brauch?

21. März 2019

Ostern gilt als das wichtigste christliche Fest, an dem die Auferstehung Christi gefeiert wird. Doch was hat all dies eigentlich mit dem Verstecken von Ostereiern und dem Osterhasen zu tun? Eine kleine Antwort gibt es allerdings nicht, dafür aber jede Menge Theorien - die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen



Besinnliche Fastenzeit

Kurz nach Karneval fängt nach christlichen Brauch die Fastenzeit an, die genau 40 Tage vor Ostern beginnt. Hierbei hat man früher auf alle tierischen Produkte wie Fleisch, Butter, Käse, Milch und auch Eier verzichtet und diese Tradition hält sich noch heute. Deshalb freute sich jeder umso mehr, wenn nun endlich der Ostersonntag vor der Türe stand. Doch weshalb kochte und färbte man die Eier? Der Hintergrund ist dabei ganz einfach: Im Frühjahr legten die Hennen ganz besonders viele Eier und um diese haltbar zu machen und sie von anderen rohen Eiern zu unterscheiden, färbte man sie.

Farbiges Osterei

Diverses Zahlungsmittel

Im Mittelalter galten Eier eine gewisse Zeit lang auch als Zahlungsmittel, als die Bauern ihrem Grundherren den sogenannten "Zehnt" entrichteten - eine zehnprozentige Steuer, in Form von Eiern. Allerdings war dieses Zahlungsmittel und dieser Brauch nur im Frühjahr möglich, denn da waren die Hennen besonders legefreudig.



Tradition und Farbe

Aus Belegen den ersten Jahrhunderts weiß man, dass die ersten Ostereier rot gefärbt wurden. Die wurden in der Ostermesse nach vorne gebracht, geweiht und danach an Menschen verschenkt, die einem ganz besonders am Herzen lagen. Neben der Fruchtbarkeit symbolisieren sie das Leben und die rote Farbe steht für das Blut Christi.


Bunte Ostereiersuche

Jedes Jahr werden unzählige hartgekochte, bunt bemalte, schokoladige Ostereier versteckt, die von großen Kinderaugen gefunden werden wollen. Im gemütlichen Wohnzimmer, auf der frischen, grünen Wiese im Garten, im Wald oder im Park - Ostereier verstecken gehört ebenso zur Tradition wie das bunte Färben und gemeinsame Basteln. Doch woher stammt der Brauch des Versteckens? Der Volksmund besagt, dass diese Oster-Tradition heidnischen Ursprungs ist: Um die Frühlingsgöttin Ostara zu ehren, wurden früher Eier versteckt, die die Fruchtbarkeit symbolisierten. Allerdings missfiel der Kirche dieser Brauch und sie verbot ihn. Deshalb verschenkte man sie fortan heimlich und versteckte sie somit.



Dieses berühmte Spiel ist jedoch auch aus dem 18. Jahrhundert bekannt, als bürgerlich protestantische Familien begannen, ihre Kinder mit dem Verstecken von Ostereiern zu unterhalten. Der Brauch entwickelte sich weiter und so entstand auch ein neues Bild von Familie: die Kindheit als Phase des Spielens und Lernens. Versteckt wurden zahlreiche, liebevoll gestaltete, gekochte Eier, denn Schokolade galt damals als absoluter Luxusartikel!



DIY Oster-Idee


Keine Zeit mehr, um Ostereier zu färben? Dann haben wir für dich eine super schnelle Dekorationsidee, wie du trotz wenig Zeit deine Ostereier verspielt aufpeppen kannst.

  • Hartgekochte Eier
  • Geschenkebänder aus Stoff
  • Schere
  • Wenn vorhanden: Hasenteller, Tulpenstrauß oder Holzkiste mit Moos


Anleitung

Alles was du dafür brauchst sind Geschenkebänder aus Stoff, die du ganz simpel um die Eier bindest und ein schönes Schleifchen knotest. Aufpeppen kannst du das ganze durch unseren verspielten Hasenteller mit den Petits Fours, einem farblich passenden Tulpenstrauß, oder einer alten Holzkiste, in die du das Moosbett und später die dekorierten Eier hineinlegst. Fertig ist deine liebevoll gestaltete Osterdeko. Das Spezi-Haus wünscht dir Fröhliche Ostern!